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Ein weiteres theoretisches Grundmuster der TCM bilden die fünf Wandlungsphasen, die in westlicher Literatur oft als fünf Elemente erscheinen. Es handelt sich hier um ein dynamisches oder, wenn man will, ein kybernetisches Modell. Die fünf Wandlungsphasen - Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser - sind voneinander abhängig in Zyklen der Hervorbringung, der Steuerung und der Überwindung. Nur die Überwindung ist zum vornherein pathologisch, während die beiden andern Zyklen physiologisch sind. Im Falle des Exzesses einer Phase aber kann jeder Zyklus pathologisch werden. Jede der Wandlungsphasen hat Resonanzen in allen Bereichen.
Verständlich werden die 5 Elemente in ihren steten Wandlungsphasen, wenn man sie im Zusammenhang mit folgenden Naturphänomenen betrachtet: Das Element Holz ist charakterisiert durch biegsame, aufrichtende und aufstrebende Eigenschaften. Seine Hauptmerkmal sind das Entstehung, die Geburt und der Wind; seine Jahreszeit ist der Frühling. Das Element Feuer ist charakterisiert durch auflodernde Eigenschaften. Seine Hauptmerkmale sind Wachstum, Bewegung und Hitze, seine Jahreszeit ist der Sommer. Das Element Erde ist charakterisiert durch Säen und Reifen, Seine Hauptmerkmale sind Ernte, Wandlung und Feuchtigkeit, seine Jahreszeit ist der Spätsommer. Das Element Metall ist charakterisiert durch verändernde, trennende Eigenschaften; seine Hauptmerkmale sind Trennung, Regeneration und Trockenheit. Seine Jahreszeit ist der Herbst. Das Element Wasser ist befeuchtende, abwärtsfließende Eigenschaften und seine Hauptmerkmale sind Abwärtsbewegung, Sammlung und Kälte. Seine Jahreszeit ist der Winter
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