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Diagnose

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Anamnese
Pulsdiagnose
Zungendiagnose


Die Geschichte der Pulsdiagnose reicht mindestens 2600 Jahre zurück. Der Grundstein für die Pulsdiagnose wurde im „Huang Di Nei Jing" gelegt. Die Methode der Pulstastung wurde im Laufe der Zeit verfeinert, ergänzt und weiterentwickelt.

Der Chinesische Arzt unterscheidet mittlerweile bis zu 33 Pulsqualitäten. Verschiedene Faktoren haben Einfluss auf die Qualität des Pulses, z.B. die Jahreszeiten, im Winter ist der Puls tiefer, im Sommer oberflächlicher. Auch das Geschlecht muss berücksichtigt werden. Der Puls beim Mann ist von Natur aus etwas stärker, als jener der Frau. Ausserdem ist beim Mann der linke, bei der Frau der rechte Puls etwas stärker. Das hängt mit der Yin- und Yang-Symbolik zusammen, derzufolge die linke Seite Yang (also männlich) und die rechte Yin (also weiblich) ist.

 

Prof.Qin bei der Puls Diagnose

 

 

Die Pulsdiagnose ist aus zwei Gründen wichtig: Erstens kann sie dem Arzt sehr detaillierte Informationen über den Zustand der inneren Organe geben und zweitens spiegelt die Pulsdiagnostik den ganzen Komplex von Qi und Blut wider. Zum einen wird der Puls als klinische Manifestation verstanden, als Symptom, wie z.B. Durst, Schlafstörungen ein rotes Gesicht usw. Zum anderen vermittelt der Puls dem Chinesischen Arzt neben speziellen Informationen auch ein Gesamtbild des Organismus, z.B. den Zustand von Qi, Blut und Yin, der Yin- und Yang-Organe, aller Körperteile und sogar der Konstitution eines Menschen.

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