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Philosophie

Was ist chinesische Medizin
Yin und Yang
Die fünf Wandlungsphasen
Qi, Xue und die Säfte
Leitbahnen und Funktionskreise
Ursachen von Krankheit
TCM Glossar


Eine besondere Rolle spielen in der Chinesischen Medizin die Konzepte Qi und Xue.

Der östliche Begriff Qi hat in westlichen Sprachen viele Entsprechungen. Einerseits ist es die Kraft und Energie, die alles in der Natur leben und funktionieren lässt. Andererseits ist es auch etwas feinstofflich Materielles, wie Luft, Dampf oder Atem, das sich überall verteilt und damit zum Leben erweckt. Qi ist Materie und Energie zugleich. Es wird durch sein Wirken verstanden. Qi fliesst ständig. Stillstand ist der Tod.

Es gibt zwar nur ein Qi, doch äussert es sich in vielen Formen: Himmlisches Qi, das wir über die Atmung aufnehmen, Nahrungsqi, das in den Nahrungsmitteln den Körper erreicht, Ursprüngliches Qi, das uns als Erbsubstanz und Talent mitgegeben ist, etc.

Für die Chinesen ist Qi aber nicht eine esoterische Angelegenheit, sondern etwas durchaus für jeden Erfahrbares. So wird Qi etwa in den Übungen des Qi gong, im Tai ji quan und in anderen Kampfsportarten gelenkt und kultiviert.

Xue ist der Yin-Anteil des energetischen Konzeptes. Etwas verengend wird es mit Blut übersetzt. Es ist aber mehr. Tritt Qi in substantieller Form auf, heisst es Xue.

Auch die TCM hat festgestellt, dass der Säftehaushalt des Körpers eine komplexe Angelegenheit ist, weshalb neben Xue noch eine Reihe weiterer Körperflüssigkeiten differenziert werden. Es handelt sich aber immer nur um eine von der Funktion diktierte genauere Charakterisierung der Begriffe Qi und Xue handelt.

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